Wie ist es bei GRTgaz Deutschland (GRTD)?

Ein Blick ins Dispatching Zentrum

Wir hatten die Gelegenheit mit zwei Kollegen aus dem Dispatching-Team (digital) zusammenzusitzen.  

Julia und Marwin haben uns von ihrem Alltag als Dispatcher erzählt. Wir hören jetzt genauer zu.

 

Vorstellungsrunde

Julia: Hallo, mein Name ist Julia, und ich bin seit Mai 2017 als Dispatcherin bei GRTD tätig.   

Marwin: Ich heiße Marwin und bin seit November 2018 bei GRTD.

Welche Fähigkeiten oder Kompetenzen passen besonders gut zu der Stelle?

Julia (J): Meiner Meinung nach ist die IT-Kompetenz eine der wichtigsten für die Arbeit als Dispatcherin.  

Marwin (M): Als Dispatcher muss man mit internationalen Kunden und Partnern täglich agieren, deswegen sind Englisch, aber auch andere Sprachkenntnisse sehr wichtig. 

J: Du musst aber auch in gelegentlich auftretenden, stressigen Situationen einen kühlen Kopf behalten, um den Überblick nicht zu verlieren. Denn als Dispatcher beobachtest du mehrere Systeme gleichzeitig, und zwar in Schichtarbeit.  

M: Und Zuverlässigkeit, Flexibilität und eigenverantwortliches Arbeiten runden das Ganze ab.

Mit welchen Aufgaben beschäftigt ihr euch meistens?  

M: Neben dem aufmerksamen Monitoring unserer Transportabwicklungssysteme sowie den Kontakt zu unseren Kunden, stellt man den reibungslosen Gastransport in unserem Pipelinesystem sicher und klärt alle Fragen rund um die Zuteilung von Transportkapazitäten.  

J: Es ist von großer Bedeutung die Systemfehler rechtzeitig zu erkennen und zu beheben.  

M: Das stimmt. Und als „erster Supportlevel“ führen wir nicht nur die Fehleranalysen anhand der Prozessbeschreibungen/Anweisungen durch, sondern sorgen für die Weiterleitung der Fehlmeldungen zur weiteren Störungsbehebung.  

J:  Dispatcher arbeiten eng mit allen anderen Ressorts unseres Unternehmens zusammen. Jede Woche diskutieren wir mit unseren Kollegen die aktuellen Nachrichten aus dem Gasmarkt. Ein Mitglied des Dispatching-Teams bereitet einmal pro Woche ein sogenanntes „Gasfrühstück“ vor, dass u.a. eine Präsentation der Gasflüsse der letzten Woche enthält. Wir besprechen zudem die wichtigsten, politischen und wirtschaftlichen Ereignisse, die die Energiebranche beeinflussen, und tauschen Informationen über bevorstehende Termine aus. 

M: Es kommt auch vor, dass neue Aufgabenbereiche hinzukommen. Prozesse ändern sich regelmäßig und wir müssen uns an die Änderungen anpassen.  

Wie sah das Onboarding-Verfahren aus?  

J: Nach dem Vorstellungsgespräch und einem Termin im Assessment Center habe ich erstmal mit einer zweiwöchigen Ausbildung gestartet. Da ich aus einer anderen Branche in die Energieindustrie gewechselt habe, musste ich alles neu lernen.

Nach erfolgreichem Abschluss der theoretischen Schulungen und nach Absprache mit den Mentoren, übernahm ich meine ersten Schichten zusammen mit erfahrenen Dispatchern. Diese praktische Einarbeitung dauerte weitere zwei Wochen.

M: Die GRTD nimmt sich die Zeit, die benötigt wird, um neue Mitarbeiter nicht nur schnell und sicher an ihre neuen Aufgaben heranzuführen, sondern dem Mitarbeiter auch die „Unternehmenskultur“ und internen Prozesse näher zu bringen.

Außerdem wird man dabei unterstützt, Kontakte zu neuen Kollegen aufzubauen, wodurch auch der Einstieg enorm erleichtert wird.

Wie sieht die Weiterentwicklung bei GRTD aus? 

M: Jeder hat dieMöglichkeit sich mitSchulungen, Seminaren und Sprachkursen weiterzubilden. 

J:  Die digitale Transformation wird bei GRTD großgeschrieben. Du hast die Möglichkeit, die modernsten IT-Innovationen kennenzulernen und sie in die tägliche Arbeit zu integrieren. Auch aus diesem Grund hat der Corona bedingte Übergang ins Home-Office bei uns top funktioniert. 

Gibt es die Gelegenheit, mit dem restlichen Team im Unternehmen zu interagieren?  

M: Neben den Schichten (bestehend aus Früh-, Spät- und Nachtschicht) gibt es noch die sogenannten „Bürotage“. In der Zeit haben wir die Möglichkeit, nicht nur an verschiedenen Projekten und Themen mitzuwirken, sondern auch andere Teams bei der Umsetzung bestimmter Aufgabengebiete zu unterstützen. 

J: Die Tätigkeit an Bürotagen hilft uns besonders bei langfristigen Projekten, die Informationen über Markt- oder Verordnungsänderungen im Voraus zu bekommen. Denn alle Änderungen werden im Endeffekt im Dispatching, Herz eines TSOs, umgesetzt.

M: Neben der „Dispatcher- Haupttätigkeit“ gibt es auch viele Möglichkeiten, sich im Unternehmen zu engagieren und sich persönlich weiterzuentwickeln.

 

Gibt es noch etwas, was andere über das Dispatching bei GRTD unbedingt wissen sollen? 

J: Im Vergleich zum Dispatching bei anderen TSOs arbeiten wir allein in der Schicht. Deswegen sind Selbstständigkeit und Verantwortung gefragt.  

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